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Yellow Lounge: Seong-Jin Cho

By MBS

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2001 führte das älteste Musiklabel der Welt, die Deutsche Grammophon, ein damals innovatives Event-Konzept ein, bekannte klassische Interpreten in Clubs auftreten zu lassen und dadurch eine intime Begegnung mit klassischer Musik zu ermöglichen. Hier ist die Musik nicht nur hautnah erlebbar; die Künstler führen jeweils mit kurzen Erläuterungen und persönlichen Anmerkungen in die einzelnen Stücke ein. In Berlin iniziiert, reüssiert die Yellow Lounge inzwischen international mit großem Erfolg, auch aufgrund großer Stars wie Anne-Sophie Mutter oder Hélène Grimaud.

Ende Oktober 2017 stellte der Star-Pianist Seong-Jin Cho sein neues Debussy-Album im Berliner Kaufhaus Jandorf vor. Er begann mit dem Stück Clair de Lune, dem dritten Satz der Suite bergamasque von Claude Debussy. Oft gehört, trotzdem wundervoll interpretiert, wie man sich am Anfang des unten implementierten Videos selber überzeugen kann. Zur Atmosphäre der Yellow Lounge gehört es auch, dass inmitten der Stille auch mal eine Flasche umfällt; wer Debussy ohne Hintergrundgeräusche erleben möchte, dem sei das Debussy-Album zum download1 empfohlen.

1994 in Seoul geboren, gewann Seong-Jin Cho2 2015 den renommierten Chopin-Wettbewerb und wird die Berliner Philharmoniker nun statt des an einer Sehnenentzündung erkrankten Lang Lang teilweise auf ihrer Tournee begleiten.  

Sein breites Repertoire mit den anspruchsvollsten Werken von Liszt, Chopin, Ravel, Tschaikowski, Rachmaninow und Mussorgski zeigt, dass er inzwischen auf höchstem Niveau konzertiert und ein adäquater Ersatz für Lang Lang ist.

Bevor das Kaufhaus Jandorf endgültig seinen morbiden Mitte-Charme verliert und als Dependance eines Automobilkonzerns umgebaut wird, werden im Rahmen des Kunstherbstes noch Zeichnungen des Berliner Malers und neuen Wilden Luciano Castelli sowie Fotografien des berühmt berüchtigten Berghain Türstehers Sven Marquardt gezeigt.

Event dieser Art ziehen stilbewusste und kulturinteressierte Menschen jeder Kulör und Nationalität an. Vom klassische gepflegten Outfit bis zum stylischen individuellen Hipster Trashlook ist die modische Bandbreite groß und spiegelt die Vielfalt der Metropole wieder. Besonders selbstbewusste Menschen setzen hier ein modisches Statement. 

Elegant sollte es bei so einem Event immer sein: Eine Auswahl aus aktuellen Kollektionen (*Anzeige):

 

Als langjähriger fotografischer Chronist des Ostberliner Nachtlebens und eindrucksvoll tätowierte Türsteher-Legende unterrichtet Sven Marquardt inzwischen auch Fotografie-Studenten. Sein Werk umfasst sowohl künstlerische Portraits als auch Modeinszenierungen für Boss und Levi’s.

Der Schweizer Maler, Filmemacher und Musiker Luciano Castelli beeinflusst seit den 80er Jahren als neuer Wilder mit Rainer Fetting und Salomé die Kunstszene West-Berlins. Als 2016 seine Bilder für eine Ausstellung in Shanghai am Zoll hängenblieben, bemalte er kurzerhand die Wände des Museums mit seinen fast kalligraphischen Figuren. Dieses malerische Raumkonzept wiederholte er nun im Kaufhaus Jandorf. 

Portrait oben: ©Sven Marquardt @Kaufhaus Jandorf

Der typische Berliner Modestil lässt sich gut erkennen: Viel schwarz, gerne auch Leder kombiniert mit wenigen grauen Accessoires; die Damen setzen noch farbliche Akzente. 

Der Pepita-Trend wird in verschiedenen Längen geschmackvoll zu schwarz kombiniert.

Malerei im Hintergrund: ©Luciano Castelli @Kaufhaus Jandorf

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  1. Werbeverweis
  2. Bildnachweis Seong-Jin Cho: ©Harald Hoffmann @Deutsche Grammophon
  3. Videonachweis: https://www.youtube.com/watch?v=P1sEftVPrds, Zugriff 1.11.18

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