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Welche Filme man noch sehen sollte…

Ein Künstler auf der Suche nach einer eigenen Haltung1

Die interessantesten Filme,

die besten Styles2

Das Flüstern des Wassers3

Träumen Androiden von elektronischen Schafen?4

Sunday kind of love: 'Unsere Seelen bei Nacht'

Auf den letzten Filmfestivals wurde die Vorstellung von Streaming-Filmen kontrovers diskutiert, da manche diese Produktionen nicht für echtes Kino halten. Wer könnte das aber besser widerlegen als die beiden wunderbaren Schauspieler Jane Fonda und Robert Redford in der Netflix-Produktion Unsere Seelen bei Nacht von Ritesh Batra. Es ist ein bewegender Film über Liebe im Alter geworden; darüber, dass man auch als etwas älterer Mensch viel zu gewinnen hat, wenn man den Mut aufbringt und sich auf einen neuen Partner einlässt. 

Addie und Louis kennen sich seit Jahren oberflächlich als Nachbarn. Nachdem beide ihre Partner verloren haben und nun alleine leben, entsteht aus dem pragmatischen Vorschlag von Addie, doch besser gemeinsam als alleine die schlaflosen Nächte zu verbringen, erst Freundschaft und dann Liebe. Die ist aber auch im Alter nicht immer einfach zu bewältigen, auch da ihnen ihre ablaufende Lebenszeit bewusst ist. Dass es nicht noch ein typischer Liebesfilm geworden ist, liegt natürlich an den beiden Hauptdarstellern; sie sind einfach eine Klasse für sich. Ab 29.09.2017 auf Netflix.5

'Final Portrait' of Giacometti

Die Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti sind weltberühmt, aber auch als Maler war er erfolgreich. Der Film Final Portrait von Stanley Tucci gibt nun Einblicke in den Schaffensprozess eines der größten Künstler des letztes Jahrhunderts. Während einer Parisreise im Jahr 1964 wird der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord von seinem Freund Alberto Giacometti gefragt, ob er ihm für ein Porträt Modell sitzen würde. Lord hat keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hat.

Wie auch der junge Amerikaner erhält der Zuschauer Einsicht in den faszinierenden, intensiven, wunderschönen und stellenweise völlig chaotischen und irritierenden Schaffensprozess des weltbekannten Künstlers. Das Bild will nicht fertig werden und aus Tagen werden Wochen. Termine werden verschoben, weil Giacometti ganze Gesichtszüge wieder übermalt, absolut an seinem Werk zweifelt oder lieber bei Rotwein im Bistro sitzt, als seiner Kunst nachzugehen. Geoffrey Rush verkörpert ihm genial, aber zerrissen, in jedem Falle höchst unterhaltsam. Ab 3.8.17 im Kino.6

  1. Beitragsbild: ©2018 Buena Vista International/Pergamon Film/Wiedemann & Berg Film
  2. Beitragsbilder: © 2018 Twentieth Century Fox/Sebastian Gabsch
  3. Beitragsbild: ©2018 Twentieth Century Fox
  4. Beitragsbild: ©Sony Pictures
  5. Videonachweis: https://www.youtube.com/watch?v=QTHLtJ8lACQ, Zugriff 29.9.17
  6. Videonachweis: https://www.youtube.com/watch?v=d_qDhWTAvAI, Zugriff 5.8.17
btt